Auf zu neuen Abenteuern -Chao! Pferdehof

Irgendwie ist alles außer Kontrolle geraten.

Von Anfang an hatte Zottel ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Begonnen hat alles damit, das vor zwei Monaten ein neuer Esel namens Petro zu uns auf die Weide gekommen ist. Wir haben Ihn liebevoll bei uns aufgenommen und ihm alles gezeigt. Selbst die stolzen Pferde nebenan haben aufgehört die Nase über ihn zu rümpfen. Dann haben wir eines Tages plötzlich angefangen täglich gemeinsam mit Sandra und zwei Fremden seltsame Ausflüge zu unternehmen. Doch bei unserem letzten Ausflug sind wir nicht mehr zurück gekeht. Ich, Zottel, habe mir zwar den Weg gemerkt, aber diese doofen Fremden, Ma+Ya, laufen immer falsch – seit zwei Wochen schon. Warscheinlich war alles ein abgekartetes Spiel und dieser Betrüger Petro wollte uns unseren schönen bequemen Rasenmäherjob rauben.

Eigentlich ist es ja auch ganz intressant mal die Welt anzuschauen und neues Gras zu probieren, aber diese Zweibeiner sind keine richtigen Esel. Diese Esel glauben doch tatsächlich alle Wiesen seien gleich. Von den saftigsten Wiesen ziehen sie uns herunter und bei langweiligen Grünstreifen machen sie auf einmal lange Fresspausen. Sie selber essen übrigens lieber Brot, und da sind sie auf einmal super wählerisch.

Traumwiese!
Und dann wollten die Zwei mit uns in ein neues Gebiet gehen, sie nannten es Österreich. Tagsüber war alles noch ganz normal, Wiesen, Wäldchen, Gärten und bellende Hunde, aber dann standen wir plötzlich am Ende der Welt. Überall Wasser, tosendes Wasser so weit das Auge reicht. In der Mitte war ein schmaler Pfad*, nur etwa 5 Esel breit aber mindestes 100 Esel lang. Diese verrückten Zweibeiner wollten doch tatsächlich, das wir da hinüber gehen. Natürlich haben wir uns quer gestellt und den Zwei gezeigt wie stur echte Esel sein können. Sie haben es mit fiesem Möhrenlocken, schlägen mit der Peitsche, ziehen und schieben probiert, aber wir sind standhaft geblieben. Mit Händen und Hufen haben wir uns gewehrt bis es dunkel wurde. Dann schwanden uns die Kräfte und mit ihnen jede Hoffnung. Den Tot vor Augen haben wir uns schieben lassen. Irgendwie haben wir es doch überlebt, was uns hier in Österreich wohl erwarten mag? Gibt es in Österreich unendlich viele Karrotten?

*Inn Krafwerk Ering-Frauenstein

Inzwischen haben wir sogar gelernt so kleinen Brücken zu überqueren – ganz ohne Bocken!

2 Gedanken zu “Auf zu neuen Abenteuern -Chao! Pferdehof

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