Vom Wandel der Pläne…

Man gewöhnt sich sehr schnell an ein Leben mit fließend Wasser und Strom. Nach nur 3 Monaten ist die Dankbarkeit für moderne Toiletten gänzlich verschwunden. Unsere zwei lieben vierbeinigen Eselfreunde sind im Gehirn ins Archiv gewandert. Doch wenn jetzt zur Weihnachtszeit ein Esel schreit, meldet sich kurz ein Bild von Emil und Zottel. Die Waschmaschine, das breite bequeme Bett, die Reise mit den blitzschnellen Zügen, das alles ist wieder normaler Alltag geworden. Marcel programmiert. Yating bewirbt sich. Wir treffen uns mit der Familien oder Freunden. Wir feiern Weihnachten. Der Alltag ist wie ein Zug, der unaufhaltsam weiter fährt.
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Bald können wir fliegen!

Wir sind wahre Helden, quasi Superesel.

Wir können uns noch gut an unseren ersten Tag mit den zwei Fremden erinnern. Die wollten doch tatsächlich das wir die schöne breite Straße verlassen um auf einem schmalen, seltsam erhöhten Weg am Rand zu laufen, den sie Gehsteig nannten. Es ist peinlich, aber damals haben wir uns vor Angst sogar in die Hose gemacht, also gekakert.

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Fluchtpläne

Wenn wir beim Grasen in die Ferne schauen oder wenn wir an Kreuzungen lange zurück blicken, hören wir Ma+Ya häufig sagen: „Keine Ahnung was sie jetzt schon wieder haben.“ Wir träumen von Zuhause!

Wir machen es nicht wie Hänsel und Gretel, wir machen es Profesionell. Zottel bleibt an jeder Abzweigung stehen und schaut lange zurück um sich den Weg zu merken. Ich, Emil, schnupper bei jedem Wechsel des Bodenbelags um mir den Geruch einzuprägen. Ist keiner da machen wir einfach einen eigenen. Gemeinsam schaffen wir das, Ma+Ya finden den Heimweg ja ehe nicht mehr.

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Auf zu neuen Abenteuern -Chao! Pferdehof

Irgendwie ist alles außer Kontrolle geraten.

Von Anfang an hatte Zottel ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Begonnen hat alles damit, das vor zwei Monaten ein neuer Esel namens Petro zu uns auf die Weide gekommen ist. Wir haben Ihn liebevoll bei uns aufgenommen und ihm alles gezeigt. Selbst die stolzen Pferde nebenan haben aufgehört die Nase über ihn zu rümpfen. Dann haben wir eines Tages plötzlich angefangen täglich gemeinsam mit Sandra und zwei Fremden seltsame Ausflüge zu unternehmen. Doch bei unserem letzten Ausflug sind wir nicht mehr zurück gekeht. Ich, Zottel, habe mir zwar den Weg gemerkt, aber diese doofen Fremden, Ma+Ya, laufen immer falsch – seit zwei Wochen schon. Warscheinlich war alles ein abgekartetes Spiel und dieser Betrüger Petro wollte uns unseren schönen bequemen Rasenmäherjob rauben. „Auf zu neuen Abenteuern -Chao! Pferdehof“ weiterlesen