Im Reich der Feuerriesen – Arequipa

Als wir aussteigen werden wir von vereinzelten Schneeflocken empgangen, die um uns herum tanzen. Es ist kalt, sehr kalt und der kräftige Wind lässt uns zittern. Um uns herum gibt es nur leblose Steine, von unzähligen Touristen zu tausenden von Türmchen aufgestabelt – Türmchen so weit das Auge reicht. Eine steinerne Tafel verkündet stolz 4910 Meter über dem Meer, der höchste Punkt dieses Bergpasses – aber eigentlich sind alle Straßen in der Umgebung so hoch, viele sogar über den magischen 5000 Metern. Wir sind im Herzen der Vulkanlandschaft Perus, alle samt stolze 6000er.

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Ein Leben am Ende der Welt – Selbstversuch

Es ist schon ein paar Jahre her, als Yating etwas von Picacho gelesen hatte. Picacho ist ein Bauernhof, deren Besitzer nach freiwilligen Helfern suchen, die eine Zeit lang auf der Farm mithelfen und leben. Mal etwas Leben auf dem Bauernhof zu probieren währe sicher eine intressante Erfahrung, leider lag Picacho am anderen Ende der Welt im sehr abgeschiedenen Amazonasgebiet Boliviens nur wenige Kilometer von der brasilianischen Gränze entfernt. Aber wie es der Zufall so will sind wir jetzt in Bolivien nur noch 650km von der Farm entfernt. Die Region der Farm ist nur über eine einzige 320km lange schlechte Lehmstraße zu erreichen. Wir brauchen in der trockenzeit für diese 320km „nur“ 2,5 Tage – in der Regenzeit braucht der Bus bis zu 3 Wochen dafür. „Ein Leben am Ende der Welt – Selbstversuch“ weiterlesen

Aquas Calientes – Heiße Wasser

Auf fast 2000 Meter Höhe in typisch patagonischer Steppe am Fuße des 4700 Meter hohen Vulkans Domuyo liegt eine Hand voll Häuser, die den schlichten Namen „Aquas Calientes“ zu deutsch „Heiße Wasser“ tragen. Unsere Flucht vor dem nahenden Winter hat uns aus Bariloche 700 km nördlich hierher gelockt, denn leider war die angeblich schönste Gegend argentinisch Patagoniens ziemlich kalt und verregnet. „Aquas Calientes – Heiße Wasser“ weiterlesen

Alerces – die verlorenen Könige Patagoniens

Die Alerces erreichen ein buchstäblich biblisches Alter und sind mit 3000-4000 Jahren eine die ältesten Lebewesen unserer Erde. Mit einer Größe von bis zu 60 Metern überragen sie königlich den 20-25 Meter hohen patagonischen Coihuewald. Ihr imposantes Auftreten hat sie zum Namensgeber für zahlreiche Orte patagoniens werden lassen und so machen auch wir uns auf die Suche nach ihr. „Alerces – die verlorenen Könige Patagoniens“ weiterlesen

Eisbaden im Jeinemeni Nationalpark

Wir machen es wie die Pinguine, wir verlassen die Ostküste Patagoniens Mitte März. Wir wenden uns wieder den Anden zu – konkret dem Jeinemeni Nationalpark direkt hinter der Chilenischen Grenze. Nach 800km Autofahrt möchten wir uns mal wieder unsere Füße vertreten und so entschließen wir uns zu einer 4 Tageswanderung zu den Gletschern im Herzen des Nationalparks aufzubrechen. „Eisbaden im Jeinemeni Nationalpark“ weiterlesen