Andere Seite des Machu Picchu

Jeder, der Peru besucht, will Machu Picchu sehen und ständig werden wir von Peruanern gefragt, ob wir auf dem Weg von oder nach Machu Picchu sind. Wir besuchen Machu Picchu nicht. Währe Machu Picchu noch wie vor 10 oder 15 Jahren würden wir es vermutlich besuchen, aber heute ist es einfach zu touristisch geworden. Ungeachtet des hohen Eintrittspreises erscheint es uns wenig attraktiv zusammen mit tausenden anderer Touristen auf denn Einbahnstraßenwegen in langen Schlangen durch die Ruinen geschläust zu werden.

Aber wo wir schon mal in Peru sind möchte Yating nun doch nicht ganz auf Machu Picchu verzichten. So haben wir eine Wanderung in der Nähe unternommen, die von der Ferne Aussicht auf die heilige Stätte der Incas bietet. Die meisten Touristen bringen Aufnahmen aus den klassischen Photopositionen mit nach Hause, wir haben Machu Picchu von einer anderen Seite gesehen. Von dort liegt der heilige Ort der Incas eingebettet in nebelige Berge, ruhig und still wie einst. Ein Ort der Besinnung – zumindest in userer Vorstellung.

Llactapata ruin
  • Wanderung von Hidroeléctrica zu den Llactapata Ruinen

Die Wanderung ist das letzte Stück der Salkantay-Incastraße. Der Weg führt uns vom Flußtal am Fuße von Machu Picchu durch den tropisch grünen Wald in unzähligen Zickzack auf nur 5km länge 900m den Berg hinauf. Uns kommen viele geführte Gruppen von Wanderern entgegen, die ihre Seele für Machu Picchu gereingt haben, denn wir laufen den Weg in entgegengesetzter Richtung, weg von Machu Picchu. Oben auf dem Berg angekommen bietet sich uns an einigen Punkten ein guter Ausblick auf die nordöstlich gelegene Ruinenstadt Machu Picchu, von der wir bei Sonnenschein einzelne Gebäude ausmachen können. Eine nette Eintageswanderung.

Cerro Machu Picchu under the full-moon on the moon festival day

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