Wem gehört die Welt?

Es gibt Menschen die behaupten dieses oder jenes gehöre ihnen. Wenn es etwas ist, dass sie gar nicht brauchen bieten sie an es zu verleihen, mieten oder kaufen wenn wir fleißig für sie arbeiten. Diese Idee oder Rechtsvorstellung entstammt der antiken römisch-aristokratischen Sklavengesellschaft und wir bis zum heutigen Tage erfolgreich genutzt.

Und so fristen viele ihr Leben mit Arbeit, die sie hassen, im geheimen Traum vom „Tellerwäschers zum Millionär“, irgendwann reich genug zu sein die verhasste Arbeit aufzugeben und anderen zu überlassen – ein Traum um nicht aufzuwachen und zu sehen, dass sie die Sklaven unserer Zeit sind.

Wer sich umschaut, sieht das es auch anders geht. In Argentinien geht 10 Jahre ungenutztes Land wieder in Staatsbesitz über, in Peru und Bolivien nehmen Kleinbauern ungenutztes Land zum Ackerbau in Besitz und in Singapur werden die meisten Wohnungen vom Staat bereitgestellt.

Können wir die Welt überhaupt besitzen? Haben wir selbst sie nicht nur von unseren Kindern geliehen?

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